Lisa Miethke, Süddeutsche Zeitung, 2021

Wenn Miriam Oboe spielt, lässt sie sich nicht im Geringsten von ihrem zierlichen Körperbau beeinflussen, steht fest mit beiden Beinen – und teils auch barfuß – auf der Bühne, schwingt sanft mit dem Oberkörper mit. Von der körperlichen Kraftanstrengung, die das Spielen der Oboe mit sich bringt, keine Spur.“

Der Kulturblog, 2019

„Als Multiinstrumentalistin spielt sie nicht nur Oboe, sondern auch Klavier und Harmonium. Zudem singt sie mit einer klaren, fast noch kindlichen Stimme, die in einem schönen Kontrast zu der Musik steht. Einer Musik, die allein durch den Klang der Oboe und den wunderbaren musikalischen Arrangements einen unwiderstehlichen Charme besitzt. Hinzu kommen schöne, poetische Texte, die persönlich, sozialkritisch und spirituell sind. Kein bisschen kitschig, sondern nachdenklich und klug.“

Carolin Bietzker, Kölner Stadtanzeiger 2020

„Das Kulturhaus war restlos ausverkauft. Viele Menschen wollten die junge Künstlerin mit der unvergleichlich klaren Stimme und dem gewinnenden Wesen genießen. Musik und Text erklangen gleichermaßen anrührend natürlich in einer Sprache, die ungeschliffen aus einer jungen, sensiblen und freiheitsliebenden Frau heraussprudelt.“

Konstantin Wecker, 2019

„Miriam ist eine aussergewöhnlich begabte Musikerin. Ich hatte das grosse Vergnügen mit ihr in der Philharmonie im Gasteig musizieren zu dürfen und war begeistert von ihrer Perfektion an der Oboe und ihrer Ausstrahlung auf der Bühne. Aber nicht nur als Instrumentalistin ist sie eine Ausnahmekünstlerin. Miriam ist eine feinsinnige Songwriterin mit einer sehr ansprechenden Stimme. Ihr grosses Talent als Liedermacherin hat mich keine Sekunde zögern lassen, ihr Album in meinem Label Sturm & Klang zu veröffentlichen.“ 

Arnold Zimprich, Süddeutsche Zeitung, 2020

“Ich muss etwas erfinden, damit ich Oboe und Klavier gleichzeitig spielen kann“, wünscht sie sich, ehe sie sich im Lied „Etiketten“ gegen das Schubladendenken wendet. „Ob Schwabe oder Inder, es gibt kein Wort, das dich beschreiben kann.“ Miriam Hanikas Klavierspiel wird an diesem Abend in seiner Virtuosität nicht überboten. Zu schnell sind die letzten Klänge verhallt, man hätte sich mehr gewünscht“

Miriam Hanika

Miriam Hanika ist Oboistin. Und sie ist Liedermacherin.

Vor allem aber ist die studierte Musikerin durch ihren spielenden Wechsel zwischen Gesang, Oboe, Englischhorn und Klavier eine musikalische Ausnahmeerscheinung, die als Multiinstrumentalistin neue Maßstäbe setzt und Genre-Grenzen sprengt.

Mit Texten aus der Feder einer philosophischen Dichterseele und einem warmen Oboenton, wie man ihn sonst nur aus dem Symphonieorchester kennt, singt und spielt sich Miriam Hanika emotionsgeladen und virtuos in die Herzen ihrer Zuhörer. 

Miriam Hanika ist Preisträgerin zahlreicher Liedermacher-Wettbewerbe (u.A. Peter-Rohland-Singe-Wettstreit, Friedenssong-Wettbewerb Bonn, Giesinger Kulturpreis). Mit dem Dandelion Quintett gewann sie im Rahmen des internationalen Ars Ventus Wettbewerb für Kammermusik 2019 den ersten Preis.
2021 erhielt sie das Stipendium für Musik der Stadt München und war gemeinsam mit dem Schlagzeuger Simon Popp Finalistin der internationalen Piazzolla Music Competition.

2019 veröffentlichte sie ihr Debüt-Album „Wanderlust“ bei Konstantin Weckers Label Sturm & Klang. Ihr zweites Album „Louise“ folgte im Mai 2021 und wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert.

Am 07.04.2023 erscheint ihr drittes Album „Wurzeln & Flügel“ ebenfalls bei Sturm & Klang.