Sie schafft es, eine klassisch geschulte Virtuosität mit poetischem Songwriting zu verbinden. Ungewöhnlich an ihrer Musik ist nicht nur der feine Kammersound – sondern das Instrument, dem Miriams Herz gehört: die Oboe.

hr2 kultur

Mit ihrem neuen Album setzt die Münchener
Liedermacherin ein deutliches Zeichen für mehr weibliches Selbsmanagement.

Folker

Miriam Hanika hat nach Alben mit Liedern und Texten all ihre Kraft, Intelligenz und Liebe ihrem Instrument, der Oboe, zugewandt. Der Oboe, verschrien als schwieriges Kind und doch so traumverwoben schön, zumindest, wenn eine Meisterin auf ihr spielt.

Schall

Miriam Hanika, Englischhornistin, Oboistin, Liedermacherin, mit ihrem Ennglischhorn vor einem blauen Hintergrund.

Miriam Hanika gehört zu den unverwechselbarsten Stimmen der deutschen Musikszene. Ihre Lieder verbinden poetische Sprache mit einem einzigartigen musikalischen Klangkosmos.

Eine besondere Rolle spielt dabei die Oboe – ein Instrument, das in diesem musikalischen Umfeld ungewöhnlich ist und ihren Liedern eine ganz eigene Farbe verleiht. Ob solo oder mit ihrem Ensemble, dem Poesie-Orchester: Ihre Konzerte leben von musikalischer Tiefe und einer großen Nähe zum Publikum.

Auf ihrem kommenden Album Licht (März 2027) sucht Miriam Hanika nach Helligkeit und Mut in einer Zeit, in der die Schatten wieder tiefer fallen.

Ihre Lieder wurden mehrfach ausgezeichnet. 2024 erhielt sie den Förderpreis für junge Liedermacher der Hanns-Seidel Stiftung, 2021 das Musikstipendium der Stadt München. Mit dem Dandelion Quintett gewann sie beim internationalen Ars Ventus Wettbewerb für Kammermusik 2019 den ersten Preis. Ihr zweites Album Louise (2021) wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Ihre Musik veröffentlicht sie eigenständig auf ihrem Label LOUISE.