Sie schafft es, eine klassisch geschulte Virtuosität mit poetischem Songwriting zu verbinden. Ungewöhnlich an ihrer Musik ist nicht nur der feine Kammersound – sondern das Instrument, dem Miriams Herz gehört: die Oboe.

hr2 kultur

Mit ihrem neuen Album setzt die Münchener
Liedermacherin ein deutliches Zeichen für mehr weibliches Selbsmanagement.

Folker

Miriam Hanika hat nach Alben mit Liedern und Texten all ihre Kraft, Intelligenz und Liebe ihrem Instrument, der Oboe, zugewandt. Der Oboe, verschrien als schwieriges Kind und doch so traumverwoben schön, zumindest, wenn eine Meisterin auf ihr spielt.

Schall

Miriam Hanika, Englischhornistin, Oboistin, Liedermacherin, mit ihrem Ennglischhorn vor einem blauen Hintergrund.

Aus einem Konzert dieser außergewöhnlichen Multiinstrumentalistin geht man immer anders heraus, als man hineingekommen ist.

Miriam Hanikas Lieder und ihr seltenes Instrument sind füreinander geschaffen, wie eine eigene kleinen Bastion gegen jeden Dualismus. Ob solo am Klavier oder mit ihrer mitreißenden Band – ihre berührenden Lieder haben eine wärmende Strahlkraft, der man sich nicht entziehen kann.

Als „musikalisches Multitalent“ (prisma) ist sie Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe (u.A. Peter-Rohland-Singe-Wettstreit, Friedenssong-Wettbewerb Bonn). 2024 wurde sie mit dem Förderpreis für junge Liedermacher der Hanns-Seidel-Stiftung ausgezeichnet.
2021 erhielt Miriam Hanika das Stipendium für Musik der Stadt München. Mit dem Dandelion Quintett gewann sie im Rahmen des internationalen Ars Ventus Wettbewerb für Kammermusik 2019 den ersten Preis.
Ihr zweites Album „Louise“ (2021) wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert.

Ihr aktuelles Album *innenleben erschien auf ihrem eigenen Label LOUISE. Hier begibt sich die Musikerin auf die Suche nach der universellen Weiblichkeit – immer auf den Spuren eines verbindenden Humanismus.